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Mein erster Triathlon – ein Samstag in Weiden .i.d.O. , der alles hatte

Am 09.Mai 2026 war es endlich so weit: mein erster Triathlon. Wochenlang hatte ich trainiert, geplant, gegrübelt – und plötzlich stand ich da, am Weidener Seeufer, bereit für 3 Runden Schwimmen, 4 Runden Radfahren und 6 Runden Laufen.Ein bisschen nervös, ein bisschen aufgeregt – und ziemlich sicher, dass mein Puls schon vor dem Startschuss im Wettkampfmodus war.

Am 09.Mai 2026 war es endlich so weit: mein erster Triathlon. Wochenlang hatte ich trainiert, geplant, gegrübelt – und plötzlich stand ich da, am Weidner Seeufer, bereit für 3 Runden Schwimmen, 4 Runden Radfahren und 6 Runden Laufen.Ein bisschen nervös, ein bisschen aufgeregt – und ziemlich sicher, dass mein Puls schon vor dem Startschuss im Wettkampfmodus war.
Schwimmen – drei Runden mit Landgängen und ein schöner StartmomentNoch vor dem Start kam ich mit einer Athletin ins Gespräch, die – genau wie ich – zum ersten Mal am Start eines Triathlons stand. Wir tauschten ein paar Worte, lachten über unsere Nervosität und wünschten uns gegenseitig viel Glück.Ein kleiner Moment, der erstaunlich viel Ruhe brachte.
Dann ging’s los: 3 Runden Schwimmen, jeweils mit einem kurzen Landgang.
Das Wasser war frisch bei 14,5 °C und nach den ersten Metern schoss mein Puls in die Höhe. Während ich mit meiner Atmung kämpfte, schoss mir ein Gedankenmix aus „Ich kann das!“ und „Warum mache ich das?“ durch meinen Kopf. Bei jedem Landgang wurde ich angefeuert, als wäre ich schon auf der Zielgeraden – und das tat richtig gut. Sodass ich auf der letzten Runde endlich meinen Rhythmus fand – und plötzlich war da dieses kleine Grinsen unter der Badekappe.
Radfahren – ein Gruß, vier Runden und viel FlowIn der Wechselzone traf ich zufällig wieder auf den Athleten, mit dem ich vorher gemeinsam den Bereich erkundet hatte.Ein kurzer Gruß, ein „Hau rein!“ – und schon war ich auf dem Rad.Die vier Runden waren schnell, flüssig und machten richtig Spaß, auch die 3 Wendepunkte pro Runde meisterte ich, ohne eine Strafe einzuhandeln.Der Wind meinte es gut, die Beine arbeiteten zuverlässig, und ich hatte endlich das Gefühl, wirklich im Wettkampf angekommen zu sein.
Nur ein Moment brachte mich kurz aus dem Rhythmus:Ich wollte einen Energieriegel essen – und verschluckte mich halb daran.Fazit: Experimente gehören ins Training, nicht in den Wettkampf.
Laufen – sechs Runden, ein gerissener Schnürsenkel und ein kurioses FinaleDer Wechsel zum Laufen war… sagen wir: interessant.Beim Anziehen der Laufschuhe riss mir ein Schnürsenkel aus dem Schnellschnürsystem, was nun?Kein Zurück, keine Zeit – also habe ich ihn einfach zusammengeknotet und bin losgelaufen.
Die Beine fühlten sich an wie zwei Fremdkörper, die ich irgendwo in der Wechselzone eingesammelt hatte. Aber nach ein paar hundert Metern hatten wir uns geeinigt, und die sechs Runden liefen erstaunlich gut.
Besonders schön:Ich wurde unterwegs richtig toll angefeuert – von Zuschauer*innen (auch völlig unbekannten) sowie Athlet*innen, die sich auf den letzten Wettkampf des Tages vorbereiteten.Das trägt mehr, als man vorher glaubt.
Und dann kam die Kuriosität des Tages:Auf der letzten Runde lief plötzlich ein Athlet neben mir, der exakt das gleiche Trikot trug wie ich.Wir mussten beide lachen, feuerten uns gegenseitig an mit den Worten „Go Team …“ liefen nacheinander ins Ziel – und natürlich gab’s danach gemeinsame Selfies.
Zieleinlauf – ein Moment, der bleibtIm Ziel wurde ich mit einer dicken Umarmung empfangen. Dann gab es die ersehnte Finisher-Medaille und dieses Gefühl, das man nicht trainieren kann:Stolz. Freude. Dankbarkeit.
Und ein großes Dankeschön an das tolle TB‑Trainerteam und unsere TB‑Triathlon‑Gemeinschaft für die gemeinsame Vorbereitung. Ohne euch wäre dieser Tag nicht möglich gewesen.
FazitMein erster Triathlon, gleich über die Olympische Distanz war alles:spannend, anstrengend, überraschend, herzlich – und am Ende ein durch und durch positives Erlebnis.Ein Tag voller Begegnungen, Unterstützung, kleiner Pannen und großer Momente. Ein Tag, der zeigt, warum dieser Sport so besonders ist.
Ich komme wieder. Ganz sicher.
Euer Jens

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